Kaspar Schott
Parawissenschaften bei Kaspar Schott
Inhalt:




Kaspar Schott befasste sich intensiv, doch auch durchaus kritisch, mit:
  • Astrologie,
  • Chiromantik (Handlesen),
  • Physiognomik (Gesichtszüge lesen),
  • Wünschelrute.

Im Cursus mathematicus (1661) beschränkt er sich weitgehend auf astronomische Betrachtungen der Planetenkonstellationen  und bemerkt dann, "dass die Sterne keine Kraft haben, auf die menschliche Freiheit einzuwirken oder die Dinge zu beeinflussen."
Schott ist hinsichtlich der Wünschelrute eher skeptisch und denkt an Täuschung oder die Wirkung von Dämonen.
Das veranlasste ihn, mit Wünschelrutengängern Experimente durchzuführen, die jedoch durchweg misslangen. Er berichtet darüber in der Magia universalis IV (1659).


Wünschelrutengänger im Bergbau
Aus:
Magia universalis IV (1659),
UB Würzburg

   


© vollrath Universität Würzburg

Prof. Dr. H.-J. Vollrath