Institut für Mathematik

   

 

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Sammlungen mathematischer Instrumente

Das Mathematisch-Physikalische Kabinett 

Bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts wurden Mathematik und Naturwissenschaften durch eine Professur für Mathematische Wissenschaften vertreten. Die Lehrmittel wurden im Mathematisch-Physikalischen Kabinett der Philosophischen Fakultät aufbewahrt und gesammelt.
Den Bestand dieser Sammlung zeigt das Inventarverzeichnis von 1707, das sich in der Bibliotheka Apostolica Vaticana in Rom befindet (Nr. 11090).
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Im Jahr 1812 wurde durch den Physiker Franz August Lothar Sorg (1773-1827) ein Verzeichnis der mathematischen Instrumente der Sammlung erstellt
(Akten des Rektors und Senats Nr. 3227).
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Das Bestandsverzeichnis von 1828, das durch den Physiker Gottfried Wilhelm Osann (1797-1866) erstellt wurde, lehnt sich zunächst an das Bestandsverzeichnis von 1812 an. Bald hört dann aber die Nummerierung auf. In dem Verzeichnis fehlen einige Instrumente, die im Verzeichnis von 1812 aufgeführt waren, und finden sich einige dort noch nicht genannte Instrumente (Akten des Rektors und Senats Nr. 3227).
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Wesentliche Bestände der Sammlung wurden 1877 auf Veranlassung des Physikers Friedrich Wilhelm Kohlrausch (1840-1910) an das Bayerische Nationalmuseum München verkauft. 

Einzelheiten zu dieser Sammlung in der Datenbank der Universitätsmuseen und -sammlungen in Deutschland.


Sammlung historischer mathematischer Instrumente

Seit Ende der 1980er Jahre werden am Institut für Mathematik historische mathematische Instrumente gesammelt. Der Grundstock der Sammlung waren Rechenmaschinen aus dem damaligen Institut für Angewandte Mathematik und Statistik. Die meisten Maschinen sind jedoch Spenden von Privatpersonen aus Unterfranken, die von der Idee begeistert waren, die Maschinen, die ihnen in ihrem täglichen Berufsleben gedient hatten, zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Sammlung erfährt regelmäßig Erweiterungen durch Schenkungen. Die meisten Rechenmaschinen sind in der Teilbibliothek dauerhaft ausgestellt.
Einzelheiten zu dieser Sammlung in der Datenbank der Universitätsmuseen und -sammlungen in Deutschland.

Hans-Joachim Vollrath
Stand: 1. Dezember 2010
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